Generalversammlung 8. April 2017, Weinfelden TG

Die Generalversammlung findet am 8. April 2017 in Weinfelden TG statt. Es besteht die Möglichkeit, Pistole zu schiessen. Anschliessend findet die Generalversammlung und das Nachtessen im Gasthaus zum Trauben, Weinfelden TG statt. Für die Begleitpersonen findet ein sehr interessantes Partnerprogramm statt. Wir freuen uns über einen Grossaufmarsch.

Anmeldungen bis 1. März 2017 an TL Hptm Martin Knöpfel, Oberfeld 22, 9425 Thal, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Delegiertenversammlung 20. Mai 2017, Restaurant Schwägalp (Hotel Säntis), Urnäsch AR

Die diesjährige Delegiertenversammlung des Schweizerischen Fourierverbandes findet am 20. Mai 2017 im Restaurant Schwägalp in Urnäsch statt. Das Organisationskommittee der Sektion Ostschweiz ist schon seit Monaten an der Organisation dieses Anlasses. Es besteht die Möglichkeit, in Urnäsch Pistole zu schiessen. Anschliessend findet das Mittagessen mit anschliessender Delegiertenversammlung im Restaurant Schwägalp (Hotel Säntis) in Urnäsch statt. Für die Begleitpersonen findet ein sehr interessantes Partnerprogramm statt. Im Anschluss an die Delegiertenversammlung wird noch ein Apéro riche offeriert. Wir freuen uns über einen Grossaufmarsch aus der eigenen Sektion.

Anmeldungen bis 1. April 2017 an TL Hptm Martin Knöpfel, Oberfeld 22, 9425 Thal, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Vom Hopfen und Malz zum Bier – Besichtigung Brauerei Locher, Appenzell mit kleinem Imbiss - 9. Juni 2017; Beginn 18.00 Uhr

Wir besuchen die Brauerei Locher in Appenzell und erfahren viel Interessantes über die Braukunst und lernen, wie aus quöllfrischem Wasser das Appenzeller Bier und Säntis Malt Whisky entstehen. Im historischen Hopfenkeller gewinnen wir Einblicke in die Brauerei, und das kleine Museum lässt alte Zeiten aufleben. Danach können wir verschiedene Biersorten degustieren und anhand eines kleinen Wettkampfes unser erworbenes Wissen zertifizieren lassen. Im Anschluss an die Degustation wird noch ein kleiner Imbiss offeriert.

Der Unkostenbeitrag für die Brauereibesichtigung, die Degustation und den anschliessenden Imbiss beträgt CHF 15.--. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und wird nach Anmeldungseingang berücksichtigt.

Anmeldungen bis 6. Mai 2017 an TL Hptm Martin Knöpfel, Oberfeld 22, 9425 Thal, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mountain Boarden für Neu- bzw. Jung-Fouriere inkl. Imbiss, St. Anton – 11. August 2017; Beginn 18.30 Uhr

Dieser Anlass richtet sich an Neu- bzw. Jung-Fouriere aber auch junggebliebene Fouriere sind herzlich willkommen. Wir planen Mountain Boarding im St. Anton (AI). Am vereinbarten Treffpunkt wirst Du von Deinem Mountainboard Guide begrüsst und mit dem Mountainboard vertraut gemacht. Nach Abgabe der Sicherheitsausrüstung machst Du auf einer einfachen kurzen Strecke Deine ersten Fahrversuche. Schnell lernst Du das Board steuern und Deinem rasch steigenden Fahrkönnen anzupassen. Du bestimmst das Tempo mit der Bremse in der Hand. Im Anschluss stärken wir uns wieder und schliessen den Anlass mit der Siegerehrung ab.

Wir hoffen, dass wir an diesem Anlass möglichst viele Neu- bzw. Jung-Fouriere bzw. junggebliebene Fouriere begrüssen dürfen. Dies wird bestimmt ein gelungener Abend! Der Unkostenbeitrag beträgt CHF 30.--/Person (ohne Getränke).

Anmeldungen bis 7. Juli 2017 an TL Hptm Martin Knöpfel, Oberfeld 22, 9425 Thal, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Besichtigung Schweinezuchtbetrieb von Four Ueli Stacher, Egnach, und anschliessendem Imbiss – 22. September 2017

Wir haben die Gelegenheit, den eigenen Schweinezuchtbetrieb von Four Ueli Stacher in Egnach zu besichtigen. Er führt uns persönlich durch den Betrieb. Dabei erfahren wir, wie lange ein Produktionszyklus dauert und was für die Ferkelaufzucht und die anschliessende Mast notwendig ist. Wir erhalten auch einen Einblick in die einzuhaltenden Tierschutzvorschriften. Ebenfalls werden wir Informationen über die Absatzkanäle erhalten. Dies ist bestimmt eine einmalige Gelegenheit, von einem eigenen Mitglied persönlich und direkt über die Schweinezucht und –produktion informiert zu werden.

Im Anschluss an die Besichtigung werden wir einen Imbiss aus der Eigenproduktion verkosten. Der Unkostenbeitrag für die Besichtigung und den Imbiss beträgt CHF 10.--/Person. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und wird nach Anmeldungseingang berücksichtigt.

Anmeldungen bis 18. August 2017 an TL Hptm Martin Knöpfel, Oberfeld 22, 9425 Thal, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fourierschule November 2016

 

Einmal mehr durften wir in Sion zu Besuch bei den Fourieranwärtern sein.  Nach der Vorstellung des Gesamtverbandes durch den Zentralpräsidenten, hatte die Sektion Ostschweiz die Möglichkeit ihre Tätigkeiten zu präsentieren.

Es war eindrücklich, wie motiviert die jungen Ostschweizer Fourieranwärter bei der Sache sind. Wir sind stolz, folgende angehende Fouriere als Mitglieder gewonnen zu haben:

Patrick Aasen, Malans SG
Wladislaw Sommer, Romanshorn
Artho Fabio Andrea, Abtwil
Amar Redzepi, Heiden

Wir freuen uns, diese jungen Fouriere schon bald an einem nächsten Anlass begrüssen zu dürfen.

Four Hans-Peter Widmer, Sektionspräsident

Käseproduktion - Selbst Käsen mit Museumsbesichtigung, Appenzeller Volkskundemuseum, Stein AR - 15. September 2016

 

(kmt) Am Donnerstagabend, 15. September 2016, besichtigten knapp 20 Teilnehmer des SFV und VSMK – Sektion Ostschweiz, das Appenzeller Volkskunde-Museum in Stein AR.

In der 400-jährigen Alphütte konnten wir selber käsen wie anno dazumal! Für die Produktion der rund 4 „Museums-Mutschli“zu je rund 1.5 kg wurden 65 Liter Milch benötigt. Der Käser erwärmte die Milch auf dem Holzfeuer auf 34 Grad Celsius. Während dem Aufwärmen gab er der Milch Trockenkultur (Milchsäurebakterien) bei. Anschliessend wurde die Milch eine Stunde stehengelassen, bis das Lab (17 ml) beigemischt wurde. Das Kälblilab wurde laut Chroniken von einem griechischen Bauern entdeckt.

Nach weiteren 30 bis 35 Minuten wurde die Milch dick. Nun schneidet der Käser die „Dickete“ mit der Käseharfe übers Kreuz, um einen gleichmässigen Bruch herzustellen. Das dauert rund fünf Minuten. Danach bewegt der Käser die Masse mit dem Käserührer, dem „Brecher“, während rund zehn Minuten. Dieser Vorgang heisst in der Fachsprache „Vorkäsen“.

Die Masse wird nun kurz stehen gelassen. Der Käser entnimmt rund acht Liter Molke und fügt zehn Liter warmes Wasser bei. Diesen Vorschlag nennt man „Bruch waschen“. Der Milchzuckeranteil und somit das Ausmass der Säuerung wird so verringert.

Nun dreht der Käser das Kessi zurück aufs Feuer und erwärmt die Masse unter ständigem Rühren langsam auf 41 Grad. Dieses Nachwärmen nennt sich „Brennen“. Beim Erreichen der gewünschten Temperatur kommt das Kessi vom Feuer weg und die Masse wird ausgerührt, damit sich der Käsebruch gleichmässig setzt. Der Käser hebt den Bruch nun mit Bögli und Käsetuch aus dem Kessi und legt ihn in den Vorpressrahmen aus Holz. Nach kurzem Pressen wird der Block in vier Teile geschnitten, in die Käseform gelegt und mit Gewichten beschwert. Jedes „Museums-Mutschli“ wird während knapp einer Stunde gepresst und regelmässig gewendet. Nach dem Pressen bleiben die frischen Käse bis am nächsten Morgen in den Käseformen.

Am folgenden Tag legt die Käsepflegerin die „Museum-Mutschli“ zum Konservieren ins Salzbad. Anschliessend werden die Laibe im Käsekeller 14 Tage lang täglich mit Salzwasser eingebürstet und gewendet, ab der dritten Woche nur noch jeden zweiten Tag. Konsumreif sind die „Museum-Mutschli“ nach acht Wochen.

Die Käseherstellung dauerte für uns ca. 1 Stunde und wir halfen selbst fleissig mit, rührten, degustierten Molke und Frischkäse. Unser Käser war während 4 Stunden an seiner Arbeit (Vorbereitungszeit bis Schlussarbeit).

Nach der Käseherstellung konnten wir noch das Appenzeller Volkskunde-Museum besichtigen. Dabei konnten wir eine professionelle Führung über das „Weben“ und „Sticken“ an originalgetreuen Maschinen erleben. Und nachher bot sich die Möglichkeit, noch die Ausstellungen im Museum über Möbelmalerei, Bauernmalerei und Kunsthandwerk der Sennen sowie Alpkäsen zu besichtigen.

Im Museum wird ein hundertjähriger Plattstichwebstuhl betrieben. Unsere Weberinnen stellen die traditionellen Muster her - zum Beispiel Varianten des "Nölleli"-Musters - und erläutern nebenbei das Funktionieren des Webstuhls mit dem Jacquard-Aufsatz und der Plattstichweblade.

Im Appenzeller Volkskunde-Museum sind zwei Handstickmaschinen der Firma F. Martini & Co, Frauenfeld, noch heute täglich im Einsatz. Schon seit Eröffnung des Museums steht eine Band-Handstickmaschine, Baujahr 1905 (Modell 1865), in Betrieb. Seit Sommer 2016 besitzt das Museum zudem eine Monogramm-Handstickmaschine, an der die letzte Handstickerin des Appenzellerlandes, Lina Bischofberger aus Reute AR, noch im Frühjahr 2016 – mit über 90 Jahren! – täglich gearbeitet hat. Diese Maschine wurde bei Martini in Frauenfeld circa 1890 gebaut. Solche Maschinen standen nicht nur in Fabriken, sondern überall im Lande in vergrösserten Webkellern oder eigens gebauten Sticklokalen. Während bei einer Monogramm-Stickmaschine jedes zu bestickende Tüchlein (total 104 Stück) einzeln auf einen Rahmen aufgespannt wird, werden die Muster auf der Band-Stickmaschine auf eine Stoffrolle gestickt und später konfektioniert.

Den sehr interessanten und lehrreichen Abend haben wir mit einem Imbiss und unterhaltsamen Gesprächen im originalgetreuen Restaurant Sonder in Stein ausklingen lassen.

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Jungfourieranlass: Kartplausch in der Kartbahn Sulgen vom 13. November 2015

Am Kartplausch in der Kartbahn Sulgen vom 13. November 2015 haben 7 Fouriere teilgenommen. Die jüngsten 6 Fouriere haben sich auch auf die Rennstrecke gewagt. Nachdem wir uns bei einem Apéro kurz Mut angetrunken haben, sind wir 6 Minuten ins Qualifikationsrennen gestartet. Danach war die Startreihenfolge klar und wir haben auf der Aussenrennstrecke das Final über 15 Runden ausgetragen. Herzliche Gratulation an die Gewinner des Kartplausches, welche an der Siegerehrung geehrt wurden:

1. Rang: Matthias Aeberhard
2. Rang: Peter Breitenmoser
3. Rang: Dave Grob

Im Anschluss stärkten wir uns wieder und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Hier noch die Übersicht der Höchstgeschwindigkeiten, Bestzeiten, Gesamtzeiten und Rundenanzahl:

Name Höchstgeschwindigkeit (km/h) Bestzeit (Sek./Runde) Gesamtzeit Rundenzahl
Matthias 55.172 35.888 635.131 15
Peter 52.605 37.639 651.030 15
Dave 52.126 37.985 620.702 14
Ueli 50.746 39.018 649.300 14
Martin 49.788 39.769 614.489 13
Christoph 49.083 40.340 625.050 13

Für das Jahr 2016 werden wir ebenfalls wieder einen Anlass für die jungen Fouriere planen. Wir haben Mountain Boarden vorgesehen. Weitere Informationen zu diesem Anlass werden zu Jahresbeginn ausgeschrieben.

Nun wünschen wir allen Fourieren und deren Angehörigen frohe und erholsame Weihnachtstage und dann einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Wir freuen uns, mit Euch an einem Anlass auf das Jahr 2016 anstossen zu können.

Der Sektionsvorstand der Sektion Ostschweiz

 

Kart 5   Essen

Aussen  Siegerehrung

Besichtigung balik farm in ebersol-mogelsberg vom 22. oktober 2015

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Am 22. Oktober 2015 haben 26 Mitglieder des SFV und VSMK – Sektion Ostschweiz, die wohl weltberühmteste Balik Manufaktur (Lachsräucherei) in Ebersol-Mogelsberg besichtigt. Inmitten der malerisch schönen Landschaft des Toggenburgs liegt die Balik Farm am Ende des kleinen Dörfleins Ebersol. Das sanft renovierte Bauernhaus verfügt über eine hochmoderne Lachs-Manufaktur. Die Balik Räucherei ist die Manufaktur des wohl berühmtesten Räucherlachses der Welt. Hier verarbeiten der Räuchermeister und sein Team den Edellachs Salmo Salar nach einem alten russischen Geheimrezept zur köstlichen Delikatesse, die danach in die ganze Welt verschickt wird. Die vier Produktionsschritte – Wässern, Salzen, Räuchern, Parieren – werden allesamt von Hand ausgeführt. Die beiden einzigen Maschinen, die in der Balik Manufaktur verwendet werden, sind eine elektronische Waage und eine Vakuumiermaschine.

Uns wurden durch die Herren Fahr, Kaufmännischer Leiter, und Sicksnys, Produktionsleiter, die einzelnen Schritte in 2 Gruppen erklärt. Die Führung stiess auf sehr grosses Interesse und von den Fachleuten (Qm, Four, Kü C, Kü Geh und Gästen) wurden diverse Fragen gestellt. So dauerte die Führung beinahe 2 Stunden. Es werden täglich rund 200 Fische zu 5 kg aus Norwegen zu rund 450 kg Lachs verarbeitet. Vor Weihnachten wird beinahe rund um die Uhr produziert. Während der Führung hatten wir immer den edlen Lachsgeruch in der Nase. In der Parierabteilung durften wir ein exzellentes Stück Rückenlachs degustieren. Danach ging es noch in die Spedition und dann durften wir in den Räumlichkeiten des Inhabers mit einem feinen Weisswein die verschiedenen Lachsprodukte geniessen. Es war so gemütlich, dass die grosse Schar fast den Heimweg und den nächsten Arbeitstag verdrängt hat. Zum Schluss konnten wir auch noch das hauseigene Tonstudio besichtigen. Wir bedanken uns für die beeindruckende Führung und die königliche Bewirtung. Vor der Rückreise stürmten die Teilnehmer noch den Manufaktur-Laden und deckten sich mit tagfrischen Produkten ein. So endet der Genuss nicht an diesem Abend und auch für Nachschub kann über nachstehende Adresse: Balik. Zweigniederlassung von Caviar House & Prunier (Suisse) SA, Im Moos, 9122 Ebersol-Mogelsberg, T: 071 375 60 60, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Homepage: www.balik.ch gesorgt werden.

Als Erinnerung für die Teilnehmer und als Appetizer für die Leser der Armee-Logistik haben wir eine Fotogalerie erstellt.

Gerne erläutern wir auch noch die Geschichte der Balik-Räucherei:

Über 30 Jahre «Balik-Räucherei»

1918, mit dem Tod der Zarenfamilie, geriet die kulinarische Köstlichkeit in Vergessenheit. Vor 30 Jahren wurde das Geheimrezept wieder entdeckt: Heute kommt der weltweit edelste Räucherlachs aus dem Toggenburg. In der Balik Räucherei hoch oben in Ebersol, inmitten unberührter Hügellandschaften, wird der «König der Fische» von Hand geräuchert und in die ganze Welt exportiert. Zahlreiche Königsfamilien Europas, von Dänemark über England bis Spanien, zählen zum treuen Kundenstamm. Balik ist heute Garant für die Tradition des Lachsräucherns, wie sie am Hofe der russischen Zaren gepflegt wurde. Die Manufaktur räuchert und veredelt ausgewählte Lachse nach dem Geheimrezept des letzten Hoflieferanten des russischen Zarenhofs. Das Rezept wurde Hans Gerd Kübel 1978 von Israel Kaplan, dem Enkel des Hoflieferanten, anvertraut.Im 19. Jahrhundert, während Russlands kultureller Blütezeit, wurde am Zarenhof geschlemmt, wie es nicht einmal in Frankreich üblich war. St. Petersburg war lange Zeit vor Paris das kulturelle Zentrum Europas. So war es beispielsweise der russische Gesandte, der 1840 in Paris die Speisenfolge, wie wir sie noch heute kennen, einführte. 1918, nach dem Tod der letzten russischen Zarenfamilie, geriet die alte Räuchertradition des edelsten Stück vom Lachs, des Rückenfilets «Balik», in Vergessenheit.

Die Erfolgsgeschichte von Balik beginnt 1978, 60 Jahre nach dem Untergang der Romanow-Dynastie. Damals übernahm Hans Gerd Kübel, Schauspieler und Regisseur am Schauspielhaus Zürich, ein 300-jähriges Bauernhaus in Ebersol im Toggenburg, das er restaurierte. Auf einer seiner Theaterreisen kam es zur schicksalshaften Begegnung in Berlin: Hans Gerd Kübel lernte den Russen Israel Kaplan aus Riga kennen. Der Enkel des letzten Räuchermeisters führte Kübel in die Welt der Lachsräucherei ein und gab schliesslich das Geheimnis der Räuchermethode des russischen Zarenhofs preis. Bis heute ist Balik die einzige Hüterin dieser Geheimrezeptur.

Vom Toggenburg nach Hong Kong, Dubai und London

Bis 1992, als Hans Gerd Kübel die Lachsräucherei Balik dem Caviar House (heute Caviar House & Prunier) anvertraute, konnten nur ein ausgewählter Kreis von Balik-Freunden sowie Insider den Edellachs kaufen. Gemäss Herrn Peter G. Rebeiz (CEO und Präsident des Kaviar-Imperiums Caviar House & Prunier ) erschien eines Tages ein Herr mit einem Lachs unter dem Arm in seinem Büro. Die beiden verstanden sich auf Anhieb, da sie die gleiche Leidenschaft - Kunst und Kultur - teilten. Die Zusammenarbeit kam zustande. Peter G. Rebeiz machte in den folgenden Jahren Balik in der Feinschmeckerszene als Luxusprodukt international erfolgreich. Heute ist der Balik-Lachs weltweit erhältlich.

Delikatesse in der Zeit des Überflusses

Der Weg von den norwegischen Fjorden führt über den Ricken steil hinauf nach Ebersol. Hier oben, auf 920 Meter über Meer, vor der grandiosen Bergkulisse mit Blick bis hin zum Säntis, wird der fangfrische Lachs nochmals auf seine Qualität hin geprüft und geräuchert.Wieso wird der Balik-Lachs in der Schweiz von Hand veredelt? «Unser Lachs wird in der Schweiz, einem Land ohne Fischtradition, und an einem Ort im Toggenburg hergestellt, was ökonomisch wenig Sinn macht», stellt Peter G. Rebeiz fest. «Man könnte versucht sein, den Lachs deshalb in Norwegen oder Schottland zu räuchern, aber von keiner Provenienz als dem Toggenburg schmeckt er so vollendet», sagt er stolz. Dies hat auch seinen Grund: Die frische Alpenluft, das hauseigene Quellwasser, die Qualität des Brennholzes und die Präzision der Mitarbeiter sind die Geheimnisse des Balik-Lachses.Die Frische garantiert die lückenlose Kühlkette, die auch beim Postversand dank einer selbstentwickelten Verpackung aufrechterhalten wird. In der Schweiz trifft der Balik-Lachs bereits am Folgetag nach Bestellung beim Kunden ein. Balik ist eine echte Manufaktur.

Die Unternehmenskultur von Balik

Die Balik-Farm verfügt über ein Hightech-Tonstudio. Viele bekannte Schweizer Sänger und internationale Stars haben hier ihre CDs aufgenommen. Peter G. Rebeiz: «Wir bieten den Gewinnern des Talentwettbewerbs des Jazz Festivals in Montreux jedes Jahr die Möglichkeit, ihre erste professionelle CD während einer Woche hier im Toggenburg aufzunehmen. Damit unterstützt Balik ganz bewusst Jungtalente bei ihrem internationalen Durchbruch.»

Die Balik-Farm verfügt über zusätzliche Veranstaltungsräume, die zu repräsentativen Zwecken, Kundenveranstaltungen und für Weiterbildungen exklusiv gemietet werden können. Unternehmen, welche die Balik-Räumlichkeiten in Anspruch nehmen, wissen die Ruhe zu schätzen. Die besten Ideen reifen hier. Die Balik Räucherei ist die Manufaktur des wohl weltweit berühmtesten Räucherlachses und herzlicher Gastgeber. Damit setzt sie eine Tradition fort, die Hans Gerd Kübel in Vollendung pflegte: Die Farm vereint kulinarische und künstlerische Leidenschaft. Peter G. Rebeiz sagt: «Der Balik-Lachs ist etwas für besondere Momente. Und diese teilt man am besten mit Freunden. Das ist heute wahrer Luxus.»

 

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