Fourierschule Juli 2018

 

Einmal mehr durften wir in Bern zu Besuch bei den Fourieranwärtern sein.  Nach der Vorstellung des Gesamtverbandes durch den Zentralpräsidenten, hatte die Sektion Ostschweiz die Möglichkeit ihre Tätigkeiten zu präsentieren.

Es war eindrücklich, wie motiviert die jungen Ostschweizer Fourieranwärter bei der Sache sind. Wir sind stolz, folgende angehende Fouriere als Mitglieder gewonnen zu haben:

Four Andrin Vogt, Gähwil
Four Reto Bontognali, Chur
Four Manuel Halter, Steinach
Four Fabian Fäh, Berg TG
Four Marco Bortoluzzi, Erlen
Four Davide Ballarini, Bilten

Wir freuen uns, diese jungen Fouriere schon bald an einem nächsten Anlass begrüssen zu dürfen. Bitte unbedingt den 23. November 2018 (spezieller Jungfourieranlass) vormerken.

Four Hans-Peter Widmer, Sektionspräsident

 

Arenafun lasertg für neu- bzw. jung-fouriere inkl. imbiss, st. gallen - 23. November 2018; beginn 19:00 uhr

Dieser Anlass richtet sich an Neu- bzw. Jung-Fouriere aber auch junggebliebene Fouriere sind herzlich willkommen. Lasertag ist ein Actionspiel, das Teamfähigkeit und Geschick erfordert. Im riesigen, mehrstöckigen Areal befinden sich Rampen, Balkone, geniale Deckungen, Hindernisse und ein Flugzeug. Du kannst auf der mit Abstand grössten, modernsten und spektakulärsten Anlage der Schweiz spielen Unglaubliche und einzigartige Spezialeffekte, sowie die geniale Live Arena erwartet Dich. Den Abend schliessen wir in geselliger Runde mit einem Imbiss ab.

Wir hoffen, dass wir an diesem Anlass möglichst viele Neu- bzw. Jung-Fouriere bzw. junggebliebene Fouriere begrüssen dürfen. Dies wird bestimmt ein gelungener Abend! Der Unkostenbeitrag beträgt CHF 30.--/Person.

Anmeldungen Umgehend an TL Hptm Martin Knöpfel, Oberfeld 22, 9425 Thal, Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Besichtigung Fischereizentrum Bodensee, steinach, vom 20. September 2018

Die Sektion Ostschweiz des SFV und VSMK haben mit knapp 30 Teilnehmern das Fischereizentrum Bodensee in Steinach besichtigt. Dabei hat uns der Betriebsleiter, Jörg Schweizer, sehr kompetent mittels verschiedenen Bildern über die Aufgaben und die Organisation des Fischereizentrums Bodensee informiert und danach konnten wir die Anlagen mit den Fischbeständen besichtigen.

 

Die Fischerei im Bodensee-Obersee (473 km2) wird von den Vertragsstaaten der Bregenzer Übereinkunft von 1893 in internationaler Zusammenarbeit geregelt und gefördert. Dadurch sind einheitliche Regelungen sowohl für die etwa 90 Berufsfischer als auch für die ca. 12‘000 Angelfischer am See gewährleistet. Die für die Berufs- und Angelfischer wichtigsten Fischarten sind Felchen, Barsch (Kretzer oder Egli), Seeforelle, Seesaibling, Zander, Aal, Hecht, Rotauge, Brachse und Karpfen.

m Bodensee leben rund 35 Fischarten, von denen sich die meisten von Frühling bis Herbst eines Jahres in Ufernähe aufhalten. Dagegen besiedeln Felchen, Seesaiblinge und Seeforellen vorwiegend den Freiwasserraum. Einige Kleinfischarten, wie z.B. die Groppe, haben sich infolge von Gewässerschutzmassnahmen wieder stärker im See ausgebreitet. Die Seeforelle ist ein grosswüchsiger Raubfisch, der zum Laichen in die Zuflüsse zieht.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit eines Fischereizentrums ist die Erbrütung und Aufzucht von Fischen für den Besatz des Bodensee-Obersees. Hierbei arbeiten die insgesamt fünf Brutanstalten am Obersee eng zusammen. Neben der Fischerbrütung und Aufzucht nimmt das Fischereizentrum Steinach wichtige Aufgaben für die Arbeit in internationalen Gremien zur Regelung der Bodenseefischerei wahr. Hierzu werden unter anderem Versuchsfischereien zur Beurteilung der Entwicklung der Felchenbestände durchgeführt. Auch beim Schutz der Seeforelle ist der Kanton St. Gallen mit den überregional wichtigen Laichgewässern Steinach und Goldach in besonderer Verantwortung.

In Steinach werden neben Bach- und Seeforellen, Nasen und Seesaiblingen hauptsächlich die Eier von Felchen und Äschen erbrütet. Die etwa 1.5 mm grossen Felcheneier werden aus Rogenern (weibliche Fische) abgestreift und mit dem Sperma der Milchener (männliche Fische) befruchtet. Danach werden die Eier in sog. Zugergläsern erbrütet, die von sauerstoffreichem, ein Grad kaltem Wasser durchströmt werden. Der Laich wird im Rahmen eines Laichfischfangs durch die Berufsfischer in der Zeit von Anfang bis Mitte Dezember gewonnen. Die Entwicklung der Felcheneier dauert etwa drei Monate von Mitte Dezember bis Mitte März. Die Erbrütung der rund 5 mm grossen Seeforellen- und Seesaiblingseier erfolgt in sog. Unterstromapparaten, in denen die Dottersackbrut nach etwa zwei Monaten schlüpft.

Die frisch geschlüpfte Felchenbrut weist eine Länge von 10 – 12 mm auf und ihr Körper ist bis auf die Augen weitgehend durchsichtig. Bereits wenige Tage nach dem Schlupf werden sie in den Bodensee entlassen. Die Jungfische von Seeforelle und Seesaibling werden in speziellen Rundbecken aufgezogen und nach einigen Wochen in ihre Herkunftsgewässer eingesetzt. Auf Grund der unsicheren Verfügbarkeit von Laich von Wildfischen werden in grösseren Becken Bachforellen- und Äschen-Elterntiere aus der Thur sowie manchmal auch Seeforellen gehalten.

Die sehr interessante Führung haben wir – wie könnte es anders sein – in der Osci’s Fischbeiz in Steinach ausklingen lassen. Zusammen mit dem Betriebsleiter des Fischereizentrums Steinach haben wir dort gemischte Fischknusperli genossen und den gemütlichen und geselligen Abend ausklingen lassen.

Ganz herzlichen Dank nochmals an Jörg Schweizer für die sehr spannende Führung und den Mitgliedern des SFV und VSMK, Sektionen Ostschweiz, für das zahlreiche Erscheinen.

Fourierschule Juli 2018

 

Einmal mehr durften wir in Bern zu Besuch bei den Fourieranwärtern sein.  Nach der Vorstellung des Gesamtverbandes durch den Zentralpräsidenten, hatte die Sektion Ostschweiz die Möglichkeit ihre Tätigkeiten zu präsentieren.

Es war eindrücklich, wie motiviert die jungen Ostschweizer Fourieranwärter bei der Sache sind. Wir sind stolz, folgende angehende Fouriere als Mitglieder gewonnen zu haben:

Four Eric Wenger, Glarus
Four Ursin Huonder, Disentis
Four Ylli Bajralin, Widnau

Wir freuen uns, diese jungen Fouriere schon bald an einem nächsten Anlass begrüssen zu dürfen. Bitte unbedingt den 23. November 2018 (spezieller Jungfourieranlass) vormerken.

Four Hans-Peter Widmer, Sektionspräsident

Besichtigung general dynamics european land systems - mowag in weinfelden vom 15. Juni 2018

 

Die Sektion Ostschweiz des SFV und VSMK haben mit knapp 20 Teilnehmern die Firma General Dynamics European Land Systems – Mowag in Weinfelden besichtigt. Dabei hat uns André Herrmann mittels eines Videos den Produktionsbetrieb in Kreuzlingen vorgestellt und danach konnten wir auf dem Testgelände die produzierten Fahrzeuge live erleben. Gleichzeitig haben noch gleich viele Mitglieder der Gesellschaft Militär-Motorfahrer des Kantons Zürich (MVZO) unsere Gruppe ergänzt.


Die Mowag GmbH (Motorwagen-Fabrik) hat ihre Wurzeln im Karosseriebauunternehmen Seitz, welches in Emmishofen (Thurgau) 1905–1930 Aufbauten für Personenwagen vornehmlich deutscher Herkunft, Nutzfahrzeuge und Busse herstellte. Im Jahre 1947 ging daraus die Mowag AG hervor, deren Vizepräsident und geschäftsführender Direktor 1950 Walter Ruf (1903–2002) wurde. Dieser übernahm kurz darauf einen Teil des Unternehmens, was bereits 1951 zu einer Umbenennung in Mowag Seitz & Ruf AG führte. Nach der vollständigen Übernahme durch Ruf wurde der Name 1954 in Mowag Motorwagenfabrik AG abgeändert.

Im Jahre 2003 wurde die Mowag Teil der General Dynamics European Land Systems und gehört damit zu einem der weltweit grössten Rüstungskonzerne. Mowag beschäftigt ca. 640 Mitarbeiter am Standort Kreuzlingen in der Schweiz. Im Jahr 2004 konnte die Mowag den Neubau Plant 2000 eröffnen und damit neue Produktionskapazitäten schaffen. Im gleichen Jahr wurde die bis dahin als Aktiengesellschaft organisierte Gesellschaft in eine GmbH umgewandelt.

Welche Produkte werden durch die Firma General Dynamics European Land Systems – Mowag produziert? Als Oberkategorien werden Ketten- und Radpanzer unterschieden.

Der erste Kettenpanzer der Mowag war der Mowag Skorpion. Dieses Fahrzeug wurde von der Schweizer Armee getestet, es erfolgte jedoch keine Serienproduktion. Der letzte von Mowag gebaute Kettenpanzer war der Kettenpanzer Trojan, der 1989 entwickelt wurde und 1990 für das schweizerische Schützenpanzer-2000-Beschaffungsprogramm getestet wurde. Jedoch wurde aufgrund knapper finanzieller Mittel des Verteidigungsdepartements der Beschaffungsentscheid verschoben. Daraufhin beschloss Mowag Mitte der 1990er Jahre, die Entwicklung von Kettenfahrzeugen einstellen. Die Schweizer Armee beschaffte später statt des Mowag Trojan den schwedischen CV90. Weitere Kettenpanzer sind:

Bei den Radpanzern sind die bekannten:

Die Hauptfahrzeuge sind der Piranha und der Eagle.

Der Mowag Piranha ist ein Radschützenpanzer in den Ausführungen 4×4, 6×6, 8×8 und 10×10, darunter verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten wie z. B. eine amphibische Ausführung. Insgesamt sind momentan 10.000 Piranhas weltweit im Einsatz. Diese Fahrzeuge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 100km/h und können sogar schwimmen. Zudem haben Sie eine Steigfähigkeit von 60 %, was uns im Testgelände demonstriert wurde.

Der Mowag Eagle ist ein gepanzertes Aufklärungsfahrzeug. In der Schweizer Armee ist der Eagle II im Einsatz. Gesamthaft sind sind in der Schweizer Armee und den dänischen Streitkräften ca. 500 Eagles im Einsatz. Der Mowag Eagle IV ist der Nachfolger des Eagle. Der Eagle IV basiert nicht mehr auf dem Hummer-Chassis, sondern ist eine komplette Eigenentwicklung der Mowag auf Basis des Duro, mit dem er sich das Fahrwerk mit dem bewährten De-Dion-Achssystem teilt.

Der Duro ist ein geländegängiges, ungepanzertes oder gepanzertes militärisches Radfahrzeug. Der Duro wurde auf eine Ausschreibung des Schweizer Militärs von der Bucher-Guyer AG entwickelt und konnte sich auch gegen einen konkurrierenden Entwurf von Mowag durchsetzen. Im Zuge einer Umstrukturierung bei Bucher-Guyer wurde die Duro-Fertigung an Mowag übergeben. Dies war auch im Interesse der Schweizer Armee, die ohnehin schon Fahrzeuge von Mowag bezog und die Konzentration der Fahrzeugbeschaffung auf wenige Hersteller bevorzugt. Der Name Duro steht für DUrable (dauerhaft) und RObust. Er wird verwendet als Mannschaftstransporter, Kommandofahrzeug, Logistik-, Ambulanz-, Gerätefahrzeug und als Startfahrzeug für die Drohne ADS 95. Ebenfalls angesprochen und diskutiert wurde die Sanierungsvariante der rund 2‘220 veralteten Duros, welche zu einem Preis von CHF 558 Mio. bzw. rund TCHF 250 pro Stück saniert werden. Für die Sanierung spricht unter anderem die Ökobilanz, welche besser abschneidet und dass der Beschaffungskredit zu 100 % im Werkplatz Schweiz eingesetzt wird.

Ganz herzlichen Dank für die spannende Führung und den von der Firma General Dynamics European Land Systems – MOWAG offerierten Apéro. Den sehr interessanten Abend liessen wir mit einem geselligen Teil ausklingen.

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